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„HERZMEDIZINkompakt“

Aortenklappenstenose: Vorbeugen unmöglich

Dr. Axel Harnath (rechts im Bild) erklärt den mehr als 100 Besuchern der Veranstaltung am Donnerstag im Vortrag, warum die Aortenklappenstenose so gefährlich ist und behandelt werden sollte.FOTO: Sana-Herzzentrum Cottbus / Michael Helbig

Ohne daran denken zu müssen pocht es 60 bis 80 Mal pro Minute in unserer Brust: Das Herz hält unseren Kreislauf in Schwung. Doch was passiert, wenn das Herz schmerzt. Diese Themen beleuchtet die LAUSITZER RUNDSCHAU gemeinsam mit Experten aus dem Sana-Herzzentrum Cottbus in der Veranstaltungsreihe HERZMEDIZINkompakt, die am vergangenen Donnerstag in die zweite Runde ging.

Die Schritte hinauf in die eigene Wohnung fallen immer schwerer? Sie fühlen sich abgeschlagen und leiden unter Kurzatmigkeit? Sie haben innerhalb weniger Wochen viel zugenommen? Dann sollten Sie den Weg zum Kardiologen suchen - denn diese Symptome lassen auf eine Aortenklappenstenose schließen. Wenn die Herzklappe zur Köperschlagader - die Aortenklappe - nicht mehr richtig öffnet und schließt, weil sie durch Kalkablagerungen verengt ist, sprechen Mediziner von einer Aortenklappenstenose. „Die Prognose ohne Behandlung ist sehr schlecht. Wenn die ersten Beschwerden auftreten bleibt wenig Zeit. Etwa die Hälfte aller Patienten versterben in zwei bis vier Jahren nach den ersten Beschwerden, wenn nichts getan wird“, warnt Dr. Axel Harnath, Chefarzt Kardiologie am Sana-Herzzentrum Cottbus. „Doch die Prognose bei einer erfolgreichen Behandlung ist sehr gut“, so Dr. Axel Harnath. Vorbeugung durch Ernährung und Sport ist unmöglich.

Mehr als 100 Leser sind der Einladung ins Cottbuser Medienhaus gefolgt und waren gespannt, auf die neuen Behandlungsmethoden, über die die Referenten zu berichten hatten. Neben Dr. Axel Harnath waren auch Dr. Volker Herwig, Oberarzt Kardiologie/Herzchirurgie am Sana-Herzzentrum Cottbus und Dr. Stephan Kische, Chefarzt für Innere Medizin, Kardiologie und konservative Intensivmedizin am Vivantes Klinikum in Berlin Friedrichshain gekommen, um über eine „beispiellose Erfolgsgeschichte, die ich in meiner Zeit als Arzt nicht noch einmal erleben werden“, wie Dr. Stephan Kische sagt, zu berichten.

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