Anzeige
Herzinsuffizienz

Bei Luftnot unbedingt ans Herz denken

Über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten informiert Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie im Sana-Herzzentrum CottbusFOTO: SHC / LRMed

Mindestens zwei Millionen Menschen in Deutschland und zehn Millionen in Europa leiden an einer Herzinsuffiziens, auch Herzmuskelschwäche genannt. Über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten informiert Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus.

Was versteht man unter einer Herzinsuffizienz?

Das ist eine Störung der Pumpfunktion des Herzens. Man unterscheidet in Rückwärts- und Vorwärtsversagen. Beim Rückwärtsversagen kommt es zu einem Rückstau des Blutes vor dem Herzen, das aus der Lunge und dem Kreislauf zurück zum Herzen fließt. Beim Vorwärtsversagen reicht die Pumpfunktion des Herzens nicht aus, um dem Körper genügend sauerstoffreiches Blut zuzuführen.

Welche Folgen hat eine Herzmuskelschwäche?

Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Zehn Prozent der eingewiesenen Patienten versterben noch im Krankenhaus, weitere
25 Prozent innerhalb des ersten Jahres. Das Risiko lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen, die zum plötzlichen Herztod führen, ist bei Patienten mit Herzinsuffizienz deutlich erhöht.

Die Lausitzer Rundschau ist weder für den Inhalt der Anzeige noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.
top