Anzeige
Herzwochen im November

Herzschwäche kann jeden treffen

182 Besucher interessierten sich am 4. November für die Vorträge im Sana-Herzzentrum Cottbus. Für alle, die keinen Platz im Hörsaal gefunden hatten, wurden die Vorträge der Herzspezialisten in das Foyer übertragen.FOTO: Irene Göbel / LR Med

Was genau ist eigentlich eine Herzinsuffizienz? – Auf diese Frage erhielten die fast 200 Besucher am 4. November 2017 im Sana-Herzzentrum Cottbus eine ausführliche Antwort von Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie, und Dr. Kristin Rochor, Leitende Oberärztin der Kardiologie.

„Das schwache Herz“ so lautet das Motto der diesjährigen Herzwochen im November. Wie der aktuelle Deutsche Herzbericht zeigt, ist die Erkrankungshäufigkeit der Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, seit Jahren steigend. Schleichend und anfangs meist unbemerkt kommt die chronische Herzinsuffizienz daher. In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf zwei bis drei Millionen geschätzt – und jährlich kommen neue Patienten dazu.

Doch was ist aus medizinischer Sicht eigentlich genau unter einer Herzinsuffizienz zu verstehen? Welche medikamentöse Therapieoptionen und welche interventionellen oder chirurgischen Herzklappentherapien zur Behandlung der Herzmuskelschwäche gibt es? Auf diese und andere Fragen erhielten die zahlreichen und überaus interessierten Besucher am 4. November im Sana-Herzzentrum Cottbus in vier Vorträgen kompetente Antworten. Chefarzt Dr. Axel Harnath und die Leitende Oberärztin, Dr. Kristin Rochor, informierten umfassend über Formen, Ursachen und Symptome, Diagnostik und Therapie einer Herzinsuffizienz.

Von einer Herzinsuffizienz spricht man, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen. Aber Herzinsuffizienz ist weit mehr als nur Herzschwäche, sie betrifft den gesamten Organismus. Die Versorgung des Körpers und seiner Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen wird stark beeinträchtigt. Atemnot, Erschöpfung und Wassereinlagerungen in Füßen und Unterschenkel können zu weiteren möglichen Begleitsymptomen zählen. So wiesen die beiden Fachärzte eindringlich darauf hin, dass jeder sein persönliches Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen kennen sollte. „Je früher und konsequenter eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto aussichtsreicher ist der Verlauf dieser keineswegs harmlosen chronischen Erkrankung und desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen“, so Chefarzt Dr. Axel Harnath.

Die Lausitzer Rundschau ist weder für den Inhalt der Anzeige noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.
top