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Vortragsreihe im Pressehaus

Im Fokus: Neue Schlagkraft fürs flimmernde Herz durch eine EPU

Cottbus. Eine Elektrophysiologische Untersuchung, kurz EPU, ist eine spezielle Herzkatheter-Untersuchung mit Navigationssystem, die bei der Behandlung von gefährlichen Herzrhythmusstörungen angewendet wird. Dieser Behandlungsprozedur haben sich seit Januar 2012 im Sana-Herzzentrum Cottbus bereits mehr als 1500 Patienten unterzogen.

Alle Herzen haben ihren eigenen Kopf. Manche jedoch einen ziemlich störrischen. Elektrische „Fehlzündungen“ sind oft die Folge. Diese können ständige Unruhe, Herzrasen, Schwindelgefühle, ja sogar Ohnmachtsanfälle auslösen. Herzrhythmusstörungen oder Vorhofflimmern diagnostiziert dann der Arzt.

Wenn Medikamente nicht helfen

Für den Betroffenen sind dies oftmals sehr unangenehme und beängstigende Symptome. Eine Elektrophysiologische Untersuchung kann die Ursachen für die Herzrhythmusstörungen herausfinden und diese mittels Katheterablation behandeln. Mit dieser speziellen Herzkatheteruntersuchung bietet das Sana-Herzzentrum Cottbus gerade für Patienten mit gefährlichen Herzrhythmusstörungen, bei denen die medikamentöse Therapie dauerhaft keinen Erfolg zeigt oder bei der Abklärung von unklaren und immer wiederkehrenden Ohnmachtszuständen, eine weitere Behandlungsoption an. Nach einer örtlichen Betäubung werden mit Elektroden ausgestattete Katheter über die punktierte Leistenvene oder die Schlüsselbeinvene erst in den rechten Vorhof und je nach Ursprung der Störung in die anderen Herzkammern eingeführt. Hierüber werden elektrische Signale an verschiedenen Stellen des Herzens gemessen.

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