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Diagnose Herzinfarkt:

Wenn Minuten zählen

Präzisionsarbeit: Mit ruhiger Hand führt Oberarzt Andreas Terne den Katheter über die Leistenarterie bis zu den Herzkranzgefäßen, um die Engstelle zu finden, die den Patienten quält.FOTO: Irene Göbel

24 Stunden Bereitschaftsdienst im Herzkatheterlabor am Sana-Herzzentrum Cottbus – wie Spezialisten rund um die Uhr voller Konzentration und Präzision Lausitzer Leben retten und dabei ihr Privatleben stets hinten anstellen.

Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist eine der führenden Spezialkliniken im Osten Deutschlands. Dort werden Tag für Tag Menschenleben gerettet. Es ist Samstag und die STUNDENTAKT-Redaktion trifft Andreas Terne, Oberarzt der Kardiologie, in seiner Dienstwohnung in Cottbus-Sandow. Er hat am heutigen Tag Rufbereitschaft, denn er ist der diensthabende Kardiologe im Katheterdienst.

Der Tag beginnt früh für Oberarzt Andreas Terne. Es ist 7.45 Uhr als er am Frühstückstisch sitzt und der Duft von frisch gekochtem Kaffee in der Luft liegt. Auf seinem Mobiltelefon liest er die aktuellen Nachrichten. Im Hintergrund läuft leise Musik. „Na dann wollen wir mal“, sagt er und wählt mit ein paar schnellen Fingerbewegungen eine Nummer auf dem Display des Telefons. „Ich übernehme dann ab jetzt“, sagt er in die Hörermuschel und legt wieder auf. Ab jetzt heißt es warten. Warten darauf, dass irgendwo jemand die Hilfe des diensthabenden Kardiologen benötigt.

In steriler Kleidung: Pfleger Thomas Richter bereitet den Patienten auf den Eingriff vor.Im Rufdienst arbeitet der Gesundheits- und Krankenpfleger allein mit Andreas Terne imHerzkatheterlabor. Nachdem er alle Instrumente und Materialien bereitgelegt hat, hilfter Andreas Terne in seine sterile OP-Kleidung.FOTO: Irene Göbel
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