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Facebook und Co. zeigen im Test oft Mängel beim Datenschutz

Berlin. Soziale Netzwerke wie Facebook oder Myspace lassen bei Datenschutz und Datensicherheit fast immer zu wünschen übrig. Die Stiftung Warentest hat teilweise erhebliche Mängel festgestellt, sowohl beim Umgang der Anbieter mit persönlichen Daten der Nutzer als auch beim Schutz vor möglichen Hackerangriffen.

Bei Jappy und Stayfriends wäre es mit relativ geringem Aufwand möglich gewesen, Nutzerkonten zu übernehmen und auf die gespeicherten Daten zuzugreifen. Bei lokalisten und wer-kennt-wen.de sind vor allem Konten gefährdet, die von den Nutzern mit einem zu einfachen Passwort versehen wurden. Auffällig ist generell der ungeschützte Zugang für mobile Endgeräte wie Handys.

Auch beim Datenschutz sieht es oft schlecht aus. So schränken Facebook, Myspace und Link-edIn die Rechte der Nutzer stark ein, genehmigen sich selbst aber weitreichende Rechte, vor allem bei der Weitergabe der Daten an Dritte. Die Netzwerke studiVZ und schülerVZ bieten dagegen dem Nutzer Einflussmöglichkeiten auf die Verwendung seiner Daten, die Verwertungsrechte verbleiben bei ihm und sie geben kaum Daten an Dritte.

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