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Wahl-Check: Wie sicher ist Brandenburg?

Weniger Kriminalität, aber Unsicherheit in Brandenburg

66 000 Tatverdächtige hat die Polizei 2018 in Brandenburg ermittelt, davon waren 16 000 Ausländer, davon wiederum 8400 Zuwanderer. FOTO: Frank Hilbert

Cottbus. Im Vorfeld der Landtagswahl am 1. September wirft die RUNDSCHAU einen Blick auf die wichtigen Themen im Land. Wie ist die Lage, was hat die Regierung getan und was versprechen die Parteien im Wahlkampf. Thema heute: Sicherheit und Flüchtlinge.

Wie sicher ist Brandenburg?

Um diese Frage zu beantworten, hilft zunächst ein Blick in die Kriminalitätsstatistik. Demnach ist das Land 2018 wieder ein Stück sicherer geworden. Die Zahl der Straftaten ging insgesamt zurück, auf nun rund 170 000. Zum Vergleich: Vor 20 Jahren waren es noch über 250 000 Fälle. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn die Polizeistatistik kann nur abbilden, was auch angezeigt wird. „Straftaten, von denen die Polizei keine Kenntnis erhält, werden nicht gezählt“, gibt Riccardo Nemitz, Landesvorsitzender beim Bund deutscher Kriminalisten, zu bedenken. Wie groß das Dunkelfeld der Straftaten ist, die nicht angezeigt werden, ist schwer zu ermitteln.

Wie sieht die Statistik im Einzelnen aus?

Erfreulich haben sich die Straftaten im Bereich Diebstahl entwickelt. Im Vergleich zu 1999 sind die Zahlen auf ein Drittel der damaligen Fälle gefallen. Auch beim Autoklau ist der Rückgang deutlich. Die um 2015 gravierende Einbruchswelle ist ebenfalls nicht mehr in diesem Maße erkennbar. Was hingegen zunimmt, sind Körperverletzungen.

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