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Wahl-Check: Wie sicher ist Sachsen?

Weniger Kriminalität, aber Unsicherheit in Sachsen

Die Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt in Sachsen. Angst vor Einbrechern haben die Menschen aber trotzdem. FOTO: dpa / Bodo Marks

Dresden. Im Vorfeld der Landtagswahl am 1. September wirft die RUNDSCHAU einen Blick auf die wichtigen Themen im Land. Wie ist die Lage, was hat die Regierung getan und was versprechen die Parteien im Wahlkampf. Thema heute: Sicherheit und Flüchtlinge.

Wie sicher ist Sachsen?

Um diese Frage zu beantworten, hilft zunächst ein Blick in die Kriminalitätsstatistik. Die Zahl der Straftaten im Freistaat hat im Jahr 2018 den niedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre erreicht. Insgesamt wurden rund 280 000 Fälle registriert, 13,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn die Polizeistatistik kann nur abbilden, was auch angezeigt wird. „Straftaten, von denen die Polizei keine Kenntnis erhält, werden nicht gezählt“, gibt Riccardo Nemitz vom Bund deutscher Kriminalisten zu bedenken. Wie groß das Dunkelfeld der Straftaten ist, die nicht angezeigt werden, ist schwer zu ermitteln.

Wie sieht die Statistik im Einzelnen aus?

Gesunken sind 2018 die Zahl der Wohnungseinbrüche und geklauten Autos sowie die Fälle von Gewaltkriminalität. Zugenommen haben Drogenkriminalität und die Zahl der politisch motivierten Straftaten. Zwei Drittel davon aus dem Spektrum „Rechtsextremismus“.

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