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Landtagswahl in Sachsen

AfD darf ein Landtagsmandat nicht besetzen

Jörg Urban, Landesvorsitzender der sächsischen AfD, sitzt im künftigen Landtag in Sachsen. Ein Platz neben ihm bleibt frei. FOTO: dpa / Sebastian Willnow

Dresden. Jetzt steht auch das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl in Sachsen fest. Die spannende Frage: Kann die AFD alle ihre Mandate im künftigen Landtag besetzen?

119 Sitze wird der künftige Landtag. Eigentlich sollten es 120 sein. Doch ein Sitz wird leer bleiben. Grund ist die AfD. Diese hatte im Vorfeld der Wahl Fehler bei der Aufstellung ihrer Landesliste gemacht. Der Landeswahlausschuss hatte deshalb zunächst festgelegt, dass die AfD nur mit 18 Listenbewerbern antreffen dürfte. Nach einer Entscheidung des sächsischen Verfassungsgerichtshof durften dann doch 30 Listenkandidaten der AfD zugelassen werden.

Landtagswahl in Sachsen: Spannung bis in die Nacht

Spannende Frage bis in die Wahlnacht war deshalb: Fehlen der AfD möglicherweise am Ende Kandidaten, um ihre Plätze im Landtag zu besetzen? Dafür konnte jeder einzelne Wahlkreis entscheidend sein. Denn viele Listenkandiadten der AfD standen zeitgleich auch als Direktkandidaten für die Erststimme in ihren Wahlkreisen auf dem Stimmzettel. Und viele haben diesen Wahlkreis auch gewonnen.

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