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Landtagswahl in Sachsen

Wahl-Check Bildung: Das Ende des Tunnels ist sichtbar

FOTO: LR / Janetzko, Katrin

Dresden. Die RUNDSCHAU macht den Wahlcheck: Was hat Sachsens Landesregierung zum Thema Bildung bisher unternommen? Und was versprechen die Parteien jetzt im Wahlkampf?

Sachsens Schulsystem gewinnt Preise. Neulich erst wieder beim Bildungsmonitor. In dem bundesweiten Ranking belegt der Freistaat seit Jahren verlässlich Platz eins. Sachsens 480 000 Schüler sind im Schnitt gut in Deutsch und Mathe, das sächsische Abitur hat einen guten Klang im Land. Alles paletti? Nicht ganz. Wie in den meisten Bundesländern fehlen Lehrer für die 1700 sächsischen Schulen. Gerade abseits der Metropolen. Der Lehrernachwuchs ist anspruchsvoll und begehrt, das macht die Personalplanung nicht leicht.

Was die Regierung bisher getan hat

Vielleicht hat deshalb das Kulturressort in den zurückliegenden Jahren so viele Minister verschlissen wie kein anderes. Roland Wöller (CDU) bekam die Stellen nicht, die er brauchte, und trat zurück. Von Brunhild Kurth (CDU) bleiben Schreckensmeldungen in Erinnerung wie „die fetten Jahre sind vorbei“ oder der Stellenplan, der „auf Kante genäht“ ist. Frank Haubitz (parteilos) forderte die Verbeamtung der Lehrer und warf nach wenigen Wochen hin. Christian Piwarz (CDU) zog die Verbeamtung durch. Er kann nun zum eben begonnenen Schuljahr 2019/2020 „Licht am Ende des Tunnels“ vermelden.

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