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Konflikt um Motiv auf Facebookseite

AfD-Fraktionschefin sieht sich verleumdet

Gegen diese Montage richtet sich die Strafanzeige von Marianne Spring-Räumschüssel. FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau

Cottbus. Montage mit Wahlkampf-Flyer: Marianne Spring-Räumschüssel erstattet Strafanzeige.

Die Cottbuser Fraktionschefin der AfD, Marianne Spring-Räumschüssel, erstattet eine Strafanzeige gegen den SPD-Stadtverordneten Andreas Rothe und die bündnisgrüne Landtagskandidatin Barbara Domke. Sie wirft ihnen vor, sie hätten einen Wahlkampfflyer ohne ihr Einverständnis veröffentlicht und verfälscht. Sie stelle die Anzeige „auch wegen Verleumdung und Beleidigung“. Darauf erwidert Andreas Rothe: AfD-Mitglieder widmeten sich der Verleumdung und Beleidigung, ohne dass es ihre Fraktionschefin störe. Barbara Domke bezeichnet die Vorwürfe von Marianne Spring-Räumschüssel als haltlos.

Mit ihrer Strafanzeige bezieht sich die AfD-Fraktionschefin auf die Facebookseite „Appell von Cottbus“, verantwortet von Barbara Domke und Andreas Rothe. Eine Fotomontage zeige ihren Flyer „mit einem Fotofilter in brauner Farbe bearbeitet“ samt der Überschrift „Gegen Braun hilft nur viel Bunt“.

Barbara Domke sagt: „Wir haben den Flyer nicht eingefärbt. Er lag in eben diesem Braun im Briefkasten.“ Die Montage sei wiederum „eine kreative Reaktion von Cottbuser Bürgern auf das Motiv“.

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