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Landtagsdebatte

Aktionsplan macht Spreewald fit

Gewässerunterhaltung, Hochwasserschutz, Pflege von Wehren und Schleusen – Brandenburg will den Spreewald mit einem Aktionsplan fit machen.FOTO: dpa / Patrick Pleul

Potsdam. Brandenburg will bis zum Frühjahr ein Konzept zur Pflege der Kulturlandschaft erarbeiten.

Im kommenden Jahr soll es erstmals einen Aktionsplan für den Spreewald geben. Das beschloss der Potsdamer Landtag am Freitag auf Initiative von CDU, Grünen, SPD und Linksfraktion. Bis zum 1. Quartal 2019 soll die Landesregierung ein ressortübergreifendes Konzept erarbeiten, das Maßnahmen für den Erhalt der Kulturlandschaft enthalten soll – von der Gewässerunterhaltung über den Hochwasserschutz bis zum Unterhalt von Wehren und Schleusen.

„Es besteht dringender Handlungsbedarf“, sagte die Lübbenauer CDU-Abgeordnete Roswitha Schier, die sich hinter den Kulissen des Parlaments massiv dafür eingesetzt hatte, dass der Antrag die Zustimmung aller Fraktionen außer der AfD erhielt. „Die Äcker verhuschen, die Fließe werden nicht entschlammt, die Landwirte kämpfen mit nassen Wiesen.“ Die Aussage „Das fällt nicht in meine Zuständigkeit“ dürfe es künftig nicht mehr geben.

 „Was dieser Antrag erreichen soll, ist die Sicherung des Kahnfährbetriebs und die Sicherung des Tourismus“, sagte der SPD-Abgeordnete Wolfgang Roick. „Was die Menschen im Spreewald sehen wollen, sind funktionierende Fließe und den Erlenhochwald und nicht abgestorbene Bäume, die im Hochwasser herumdümpeln.“

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