Aldi schließt

Wird Neu-Schmellwitz abgehängt?

Der Aldi-Markt in der Kauperstraße schließt am Samstag für immer. Für die Neu-Schmellwitzer und Saspower tut sich eine Versorgungslücke auf. FOTO: Daniel Schauff / LR

Cottbus. Discounter schließt – Alternativen gibt’s im Stadtteil kaum noch.

Schön sind sie, die neuen Aldi-Märkte. Ein paar davon gibt es bereits in Cottbus. Und das neue Image des Discounters hat herzlich wenig mit dem stark in die Jahre gekommenen Laden auf der Kauperstraße in Neu-Schmellwitz zu tun.

Der hat seine besten Jahre hinter sich. Der Putz an der Außenfassade bröckelt, kaum ein Werbeschild deutet auf den Lebensmittelriesen hin. Trotzdem: die Schmellwitzer gehen dort einkaufen. Viele von ihnen – das sagt Bürgervereinschef Michael Tietz. Und dass der Laden am Samstag endgültig schließt, hinterlasse tatsächlich eine Versorgungslücke im Stadtteil. Und das nicht nur für die Neu-Schmellwitzer.

Grund für das Ende des Marktes ist der auslaufende Mietvertrag, heißt es vonseiten der Pressestelle des Unternehmens. Demnach hätte der Markt bereits geschlossen werden sollen, als der neuere in der Limberger Straße eröffnete. Das Problem: Der Mietvertrag lief weiter. Und tut es noch – bis zum 31. Januar muss der Laden leer sein. Zwei Wochen bleiben dem Unternehmen also, um den Laden übergabefertig zu machen.

Am Laden selbst hängen Plakate, die die Kunden in die nächstgelegenen Aldi-Märkte locken soll: den auf dem Stadtring und den „Ersatzladen“ in der Limberger Straße, gerade einmal ein paar Monate alt. Beide sind rund drei Kilometer von der Schmellwitzer Filiale entfernt. Für Autofahrer ist das leicht machbar, für Fußgänger ab einem gewissen Alter schon nicht mehr.

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