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Gemeinsam einen Weg finden

Annäherung für ein altes Gebäude

Auf dem Gelände der alten Segeltuchfabrik im Norden des Cottbuser Bahnhofs soll ein Pflegeheim entstehen. FOTO: LR / Peggy Kompalla

Cottbus. Erstes Gespräch zwischen Investor und Bürgerinitiative Segeltuchfabrik.

Die Bürgerinitiative Alte Segeltuchfabrik hat sich Anfang der Woche erstmals mit dem Investor Helmut Rauer zu einem Gespräch getroffen, der an der Külzstraße ein Pflegeheim errichten lassen will, wofür allerdings die ehemalige Fabrik weichen müsste. Dagegen wehren sich die Anwohner. Sie setzten sich für den Erhalt des Altbaus ein.

Bei dem ersten Aufeinandertreffen steckten beide Seiten ihre Interessen ab. Wobei sich die Bürgerinitiative mit Zugeständnissen zurückhielt, allerdings auch Vorschläge machte. Der Investor signalisierte seine Kompromissbereitschaft, machte aber auch klar, was aus seiner Sicht nicht möglich ist. In konzentrierter und freundlicher Atmosphäre einigten sich beide Parteien auf eine gemeinsame Inspektion des Fabrikgebäudes, für das Max Lehmann am 4. Januar 1889 einen Bauantrag gestellt hatte. In der Leinenweberei lief bis in die 1940er-Jahre die Produktion.

Das weitläufige Areal, das an den neuen Bahnhofstunnel anschließt, soll neu erschlossen werden. Es erstreckt sich vom Großenhainer Bahnhof bis vor zur Külzstraße und weiter hinauf bis zur Wernerstraße. Das Gelände gehört zu großen Teilen zum Firmenverbund des Cottbuser Unternehmers Helmut Rauer. Sein Bürotechnik-Unternehmen Rotec hat in einem Teil der alten Fabrik seinen Sitz. Am Schornstein steht der Firmenname. Das Treffen zwischen Investor und Bürgerinitiative fand deshalb auch in einem Trakt des Unternehmens Rotec statt.

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