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Bergmannstag in Steinitz

Ein Prosit auf die Tradition

Joachim Balko und Bernd Schmidt stoßen mit einem vollmundigen „Rondo“ auf den guten Wein vom ehemaligen Tagebaugelände an. FOTO: Marion Hirche

Steinitz. Der Steinitzer Bergmannstag lockt am Sonntag Bergleute der Region und Familien zum fröhlichen Fest. Dabei wurde mit Wein vom Wolkenberg angestoßen. Die Touren in den Tagebau Welzow waren der Renner und restlos ausgebucht.

Am Sonntag wurde im Drebkauer Ortsteil der Steinitzer Bergmannstag gefeiert. An der Kirche, auf dem Steinitzhof und an der Steinitztreppe gab es viel zu erleben. Ehemalige Bergleute, derzeitige Bergbaubeschäftigte und viele Familien aus der Region folgten der Einladung der Stadt Drebkau, des Bergmannvereins zu Grube Merkur und Umgebung, Dorfclubs Steinitzer Alpen und der Ortsgruppe der IG Bergbau, Chemie, Energie. Mit einem Gottesdienst begann das fröhliche Fest, das von vielen regionalen Akteuren bis in die späten Nachmittagsstunden gestaltet wurde.

Zu bester Mittagszeit stießen Joachim Balko und Bernd Schmidt mit einem vollmundigen „Rondo“ an. „Das ist Rotwein von unserem kleinen Wolkenberg“, erklärte der Vereinsvorsitzendes des Winzervereins Drebkau Joachim Balko seinem Gast. Dieser war der erste Chef des jetzigen Hobbywinzers. Bernd Schmidt kam in Bergmannsuniform als Mitglied des Traditionsvereins der Bergleute Senftenberg nach Steinitz. Gemeinsam stießen die beiden auf den gastgebenden Bergmannsverein an, denn der feierte am Sonntag seinen sechsten Geburtstag. Die beiden Männer, die auch den weißen „Merzlin“ probierten, würdigten, dass auf Flächen des ehemaligen Tagebaus jetzt so guter Wein wächst.

Der Tag hatte mit einem Freiluft-Gottesdienst mit Pfarrer i.R. Hornich aus Spremberg an der Steinitzer Kirche begonnen. Gesammelt wurde für die Sanierung des Gotteshauses. Der Drebkauer Posaunenchor spielte und begleitete die Gottesdienstteilnehmer, zu denen auch die Spremberger Teichnixe Nicole, die Drebkauer Brunnenfee Aline, der Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese und der Landtagsabgeordnete Wolfgang Roick ( beide SPD) gehörten, zum Festplatz am Steinitzhof.

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