ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Tradition

Wendischer Gottesdienst mit drei Feiergründen

Cottbus. Gleich drei Gründe zu feiern, gibt es am Sonntag, 2. September, in der Cottbuser Oberkirche. Um 10 Uhr wird hier bei einem Festgottesdienst der 30. Gründungstag der Arbeitsgemeinschaft „Wendischer Gottesdienst” begangen.

Gleichzeitig ist es der  250. wendische Gottesdienst neuerer Zeit in der Niederlausitz. Und außerdem wird eine Neuauflage der Wendischen Bibel vorgestellt. Die letzte Version stammt aus dem Jahr 1868.

Die digitale Neuausgabe auf CD auf Grundlage der alten Fassung in neuer Rechtschreibung wurde in Zusammenarbeit des Vereins zur Förderung der wendischen Sprache in der Kirche mit dem Sorbischen Institut in Cottbus erarbeitet. Für die Zukunft ist auch eine Druckausgabe, die Publikation im Internet und als E-Book geplant.

Die Predigt hält Generalsuperintendent Martin Herche. Zum Gottesdienst singt der Chor Łužyca, auf der Orgel spielt Peter Wingrich. Grußworte werden überbracht von Pfarrer Dr. Clemens Bethge, Verantwortlicher des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin–Brandenburg–schlesische Oberlausitz, und vom Vorsitzenden der Domowina, David Statnik. Nach dem Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde St. Nikolai zum Kirchenkaffee ein.

top