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Wetter-Kapriolen fordern Binnenfischer heraus

Sommerlaune in Peitzer Karpfenteichen

In den Peitzer Teichen wächst derzeit die nächste Generation Silvesterkarpfen heran. Den Tieren kann es dafür nicht warm genug sein.FOTO: Jens B¸ttner

Peitz. Wenn der Wasserstand stimmt, kann es den Fischen in den Teichen nicht warm genug sein – sie fressen viel und wachsen kräftig. Peitzer starten mit dem „Seafoodstar 2018“ im Herbst in die fünften Karpfenwochen.

„Den  Fischen geht es derzeit ausgezeichnet“, antwortet Gerd Michaelis, Geschäftsführer der Teichgut Peitz GmbH auf die Frage, wie sich Sommerhitze und hohe  Niederschlagsdefizite in der Binnenfischerei auswirken, und fügt an:  „Wenn wir im Sommer genug Wasser haben, kann es den Fischen nicht warm genug sein. Sie lieben Wassertemperaturen von 24 bis 27 Grad Celsius und vertragen auch 28 bis 30 Grad noch gut.“

 Wichtig sei, dass der Wasserstand stimmt, damit es ihnen gut geht. Und damit die Mitarbeiter der Teichwirtschaft mit ihren Kähnen gut durchkommen, um die Karpfen, Welse, Hechte, Schleie, Barsche und Buntfische zu füttern. „Sie sind bei diesen Temperaturen in Wachstumslaune und fressen uns sprichwörtlich die Haare vom Kopf, die Zeit nutzen wir natürlich gut“, schildert Gerd Michaelis.

Die Teiche seien trotz der lang andauernden Hitze und Trockenheit gut gefüllt. Noch. „Zum Glück“, sagt Michaelis, denn es gibt nicht viele Teichwirtschaften, die über eine so gute Wasserversorgung verfügen wie das Teichgut Peitz. „Wir bekommen unser Wasser von der Spree. Die gilt als sicherer Vorfluter.“

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