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Neuheit

Schneller, leichter, sicherer

Das neu entwickelte modulare Bahnrrad-Cockpit kann individuell auf die Radsportler eingestellt werden. FOTO: BTU

Cottbus. BTU-Wissenschaftler haben mit den Radsportlern vom LKT-Team ein neues Bahnrrad-Cockpit entwickelt.

Höchstleistungen alleine reichen in vielen Sportdisziplinen heutzutage nicht mehr aus, um Wettkämpfe zu gewinnen – so auch im Bahnradsport. Die technische Ausstattung entscheidet mit über Sieg oder Niederlage. Wissenschaftler der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) des Fachgebiets Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen (LsW) haben sich nun mit den Radsportlern vom LKT-Team zusammengetan, um mit ihnen ein maßgeschneidertes Bahnrad-Cockpit zu entwickeln.

„Wir wollten bis ans Limit gehen und alles ausreizen, was das Reglement zulässt“, sagt Jonas Krenz über die Konstruktion, die er mit seinem Kollegen Niklas Vogt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Holger Seidlitz kreiert hat. Mit einem Hochleistungsradsportzentrum vor der Haustür waren die Voraussetzungen dazu ideal. Krenz kam während der Präsentation des neuen LKT-Radsportteams mit Salzwedel ins Gespräch. Der Trainer war nach seiner Entlassung beim britischen Radrennteam gerade erst wieder nach Cottbus zurückgekehrt. Beim Fachsimpeln über die Räder zeigte er sich enttäuscht, was bisher verwendet wurde. Das Cockpit setzt sich Lenker, Vorbau, Armschalen, so genannten Extensions und Verbindungskomponenten zusammen. Die Maße, die die Fahrer benötigen, um eine optimale Position auf dem Rad einnehmen zu können, waren jedoch nicht verfügbar.

„Wir haben da erhebliches Potenzial entdeckt“, erklärt Jungwissenschaftler Krenz. Das gesamte Cockpit wurde modular und anpassungsfähig konstruiert, so dass jeder Sportler es individuell einstellen kann. Zwar ist laut Union Cycliste Internationale (UCI) ein individuell auf einen Fahrer zugeschnittenes Rad bei Wettkämpfen verboten. Erlaubt hingegen sind Fahrräder, deren Komponenten einstellbar sind.

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