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Ein weiterer Vorteil des neuen Cockpits, es hält die immensen Kräfte aus, die beim Anfahren einwirken, ohne Relativbewegungen der Komponenten zuzulassen. Als Material diente Carbon. Die einzelnen Carbon-Lagen wurden in einem speziellen Formwerkzeug verdichtet. „Die Kunst ist es, dabei die Fasern entlang der auftretenden Kräfte optimal auszurichten“, so Krenz. „Am längsten haben wir am Lenker getüftelt“, gibt er zu.

Die Konstruktion weist nun eine verbesserte Aerodynamik, ergonomische Griffe, besseren Halt in den Armschalen und erhöhte Steifigkeit auf. Das mache die Athleten nicht nur schneller, sondern das Fahrrad auch sicherer. Die erforderliche Leistung, um den Lenker durch die Luft zu schieben, konnte zum ursprünglich verwendeten Modell ebenso reduziert werden, wie das Gewicht.

„Das war kein trial and error. Allem lagen Berechnungen zugrunde.“ Dass ihre Berechnungen korrekt waren, hat unlängst ein externes Prüfinstitut bewiesen. Das Cockpit der Wissenschaftler hat den „Top Performance“-Belastungstest bestanden. Auch die Kritik von Radsportlern des LKT-Teams fiel positiv aus. Im August haben Richard Banusch und Philip Weber die Neuentwicklungen testen dürfen. Bei der Montage achteten die Wissenschaftler penibel darauf, dass jeder einzelne Lenker genau nach den Maßen und Vorgaben der Fahrer angebracht wurde. „Die Kraftübertragung ist super“, so das Fazit von Richard Banusch. Philip Weber hatte ebenfalls nur lobende Worte für das Cockpit übrig. Dadurch, dass der Lenker individuell auf ihn eingestellt war, habe sich seine Position auf dem Rad verbessert.

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