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Polizei ermittelt

Bus nach Demo in Cottbus beschädigt

Beschädigter Bus auf dem Parlplatz OberkirchplatzFOTO: Andreas Rothe

Cottbus. Nach einer Demo „Frauen gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit“ ist am Wochenende ein Bus der Organisatoren beschädigt worden. Das Fahrzeug stand mit einem Schaden auf dem Oberkirchplatz, von wo es am Montag abgeschleppt wurde.

Wie die Polizei am Montagmorgen bestätigte, wurden an dem Bus zunächst der Auspuff und später die Scheiben beschädigt. Am Montagmorgen sind die Spuren der Verwüstung deutlich zu sehen. Anwohner berichten, dass zunächst am Samstagabend Bauschaum in den Auspuff gebracht worden war. In der Nacht zum Montag wurden dann die Scheiben zertrümmert.

Der Bus war im Anschluss an die Demo am Samstagnachmittag mit einem Schaden an der Elektrik in Cottbus zurückgeblieben. In Absprache mit Polizei und Ordnungsamt wurde er auf dem Parkplatz an der Oberkirche abgestellt. Die anfänglichen Befürchtungen der Organisatoren des Verein Women in Exile & Friends aus Potsdam haben sich dann leider bestätigt. „Das war ein gezielter Einschüchterungsversuch“, sagte eine Sprecherin des Vereins am Montag im Gespräch mit der RUNDSCHAU. Bereits während der Demo habe es ähnliche Versuche gegeben. Sie hofft, dass nun die Polizei entsprechende einleite.

Einen Zwischenfall bestätigte die Polizei. „Zukunft Heimat“-Chef Hans-Christoph Berndt hatte sich zur Abschlusskundgebung auf dem Oberkirchplatz eingefunden, wurde allerdings auf Wunsch der Organisatoren der Demonstration durch die Polizei des Platzes verwiesen.

(bob)
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