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Einzigartiger Bodenbelag

Die Galerie Fango ist in Cottbus nicht nur für ihre Ausstellungen und Gesprächsrunden bekannt, sondern auch für ihren einzigartigen Bodenbelag, der den Teppich darunter verbirgt. Die Sitzmöbel sind im Wortsinne auf Sand gebaut. Aus einem Erdsiebwerk in Finsterwalde hatten ihn die Mitglieder in die Amalienstraße transportiert. Ursprünglich sollte er nur für ein paar Wochen im Haus bleiben. Inzwischen ist er mehrmals erneuert worden, aber als Markenzeichen prägt er die Galerie.

Nun kann es also passieren, dass auch die Zukunft der Galerie auf Sand gebaut ist. Geld kommt fast nur noch über die Bar hinein, die ehrenamtlich betrieben wird, wie Jan Gerlach berichtet. Im Juli fand ein Krisentreffen statt. Die Mitglieder räumten selbstkritisch ein, dass Gäste regelmäßig vor verschlossener Tür stehen, weil der Verein sich die früheren Öffnungszeiten nicht mehr leisten kann. Jan Gerlach sagt: „Das lassen sich die Besucher einmal gefallen, vielleicht auch ein zweites Mal, bis sie uns irgendwann ganz fernbleiben.“

Er selbst lebt mittlerweile in Berlin, wo er mit anderen Mitgliedern des Vereins eine Firma gegründet hat. Sie entwickeln ein automatisches Verleihsystem für Werkzeuge. Das raubt Zeit, die sie für die Galerie Fango nicht mehr haben.

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