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41 Berufswehren informieren über Einsätze und mehr

Cottbuser Wehr beim Twittergewitter dabei

FOTO: Fotolia

Cottbus/Berlin. Auch in der Lausitz nutzen die Feuerwehren längst den Kurznachrichtendienst Twitter für ihre Arbeit. Doch zwölf Stunden lang nonstop zu informieren, ist eine neue Idee – und eine Ausnahme.

Notrufe und Rettungseinsätze hautnah: Am Montag wollen bundesweit 41 Berufsfeuerwehren per Twitter ihre Arbeit dokumentieren. Auch die Cottbuser Feuerwehr wird sich an der Aktion beteiligen und ab acht Uhr für zwölf Stunden über ihre Arbeit informieren. Anlass sei der Tag des europäischen Notrufs 112, erklärt der Leiter der Leitstelle Lausitz, Ingolf Zellmann, gegenüber der RUNDSCHAU. Unter dieser Nummer können seit 2008 Notrufdienste europaweit erreicht werden. „Wir wollen vor allem für Verständnis für unsere Arbeit werben“, betont Zellmann.

Es geht bei der bundesweiten Aktion auch darum, zu zeigen mit welchen Problemen Feuerwehrleute konfrontiert werden. Mehrfach berichtete auch die RUNDSCHAU in den vergangenen Jahren darüber, dass für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren eine Freistellung durch den Arbeitgeber vielerorts schwieriger und der Nachwuchs knapper wird. Zugleich werden die Anforderungen an die Kameraden immer höher – zum Beispiel aufgrund Vielzahl von Waldbränden in der Dürreperiode des vergangenen Jahres – noch dazu auf vielen munitionsbelasteten Flächen in der Lausitz.

Das Twittergewitter wollen viele Feuerwehren, auch die Cottbuser, zudem nutzen, um zu zeigen, welche Berufe und Karrierechancen es bei der Feuerwehr gibt, bestätigt Tellmann.

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