ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Ältestes Kino Brandenburgs

Neue Chefs im Weltspiegel

Wulf Sörgel und Kerstin Adam sind die neuen Chefs des Cottbuser Weltspiegels. FOTO: Sparkasse Spree-Neiße

Cottbus. Kerstin Adam und Wulf Sörgel haben die Geschäfte des Filmtheaters übernommen. Damit endet eine vier Jahre dauernde Hängepartie für den Kinobetrieb.

Eine Cottbuserin und ein Berliner haben gemeinsam die Geschäfte des Weltspiegels übernommen. Damit kann der Kinobetrieb nach Jahren in der Insolvenzverwaltung und damit auf Sparflamme nun wieder vorwärtsgehen. Dabei setzt das Duo nicht allein auf Filme. Die Sparkasse Spree-Neiße bleibt weiterhin Eigentümerin des ältesten Brandenburger Kinos.

Bankchef Ulrich Lepsch erklärt zufrieden: „Wir haben den Cottbusern versprochen, dass wir uns als heimische Sparkasse mit ganzer Kraft dafür einsetzen werden, dass unser traditionsreiches Innenstadtkino auch weiterhin erhalten bleibt.“ Mit der neuen Betreibergesellschaft, der Weltspiegel Cottbus GmbH, sei eine solide Basis für die Zukunft des Kinos gelegt worden. Die Geschicke des Traditionshauses sieht der Vorstandsvorsitzende bei dem Cottbus-Berlin-Duo in sicheren und kompetenten Händen. Das Team habe das richtige Gespür für den Weltspiegel und kenne sich in der Branche bestens aus.

Kerstin Adam ist dem Weltspiegel seit fast sechs Jahren verbunden. Sie war bislang für das operative Geschäft verantwortlich. Wulf Sörgel betreibt seinerseits in Berlin drei Kinos – das Moviemento (Kreuzberg), das Central (Mitte) und das Toni (Weißensee). Der Berliner gehörte zudem zu den Gründern des Filmverleihs Neue Visionen, dessen Geschäfte er bis 2013 mitführte. Der Verleih hat gerade den aktuellen Publikumsliebling des Cottbuser Filmfests, „Cold War – Breitengrad der Liebe“, in sein Programm genommen.

top