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Feuerwehren und Hubschrauber beenden Einsatz

Großbrand in Lieberoser Heide mit Regenhilfe gelöscht

Per Wärmebild-Kamera sollte die Besatzung des Polizeihubschraubers am Vormittag das Terrain erkunden. Das konnte abgesagt werden.FOTO: LR / Ingvil Schirling

Lieberose. Es regnet endlich in der trockenen Lausitz. Hilfe auch für die Feuerwehrleute. Die Flammen in der Lieberoser Heide sind gelöscht.

Das Feuer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ist gelöscht, teilte die Leitstelle Lausitz der Feuerwehr mit. Hilfe kam für die Feuerwehren der Region vor allem auch von oben: Ergiebige Regenfälle halfen, den Brand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zu löschen. „Alle Feuerwehrleute konnten in ihre Standortorte zurückkehren“, sagte ein Sprecher der Leitstelle gegenüber der RUNDSCHAU. Ein seit den frühen Dienstagmorgenstunden in Bereitschaft stehender Löschhubschrauber der Bundeswehr  musste nicht zum Einsatz kommen und kehrte ebenfalls zu seinem Standort zurück.

Auch ein für zehn Uhr geplanter Überflug mit einer Wärmebildkamera konnte abgesagt werden. Der Bundespolizei-Helikopter hatte aus der Luft nach Brand- und Glutherden suchen sollen. Nach der morgendlichen Lagebesprechung hatten sich zudem auch Förster zur Erkundung der aktuellen Situation ins Brandgebiet begeben, da sie über die nötige Ortskenntnis von sicheren Wegen verfügen. Denn immerhin befindet sich noch alte Munition aus früheren Militärzeiten in der Heide, die aufgrund der Hitze explodieren könnte.

Das Feuer war am Sonntag auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ausgebrochen und hatte sich auf rund 80 Hektar erstreckt. Seitdem waren etwa 285 Feuerwehrleute und 65 Fahrzeuge im Einsatz, sagte der Brandmeister des Landkreises Dahme-Spreewald, Ronald Judis. Zeitweise hatte es die Überlegung gegeben, schlimmstenfalls das nahe gelegene Dorf Klein Liebnitz mit rund 30 Einwohnern zu räumen. Soweit kam es nicht. Judis lobte die Unterstützung durch die Bundeswehr und besonders die außerordentlich gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und Rettungskräfte der Landkreise Dahme-Spreewald, Spree-Neiße und Cottbus-Stadt.  Noch bevor der Regen eingesetzt habe, sei das Feuer nahezu vollständig gelöscht gewesen, fügte der Kreisbrandmeister hinzu.

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