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Die Vereinsmitglieder sind sich einig, dass sie die Cottbuser Friedhofsverwaltung bei der Grabpflege unterstützen wollen. In einem ersten Schritt sollen vertrocknete Äste entfernt, Büsche und Hecken der zwölf mal sechs Meter großen Grabstelle zurückgeschnitten werden. Später sollen auch die acht Grabplatten, die derzeit schief und überwuchert im Unkraut liegen, wieder ordentlich gebettet werden.

Für die Reinigung der Inschriften empfiehlt Diane Ziesche, Leiterin der Friedhofsverwaltung, lauwarmes Wasser und eine Wurzelbürste. „Das klappt wunderbar, dann ist alles wieder frisch und gut lesbar.“ Sie ist froh und dankbar über das Engagement der Münzsammler. „Auf unseren Friedhöfen schlummert sehr viel Kulturgut, dass es wert ist, erhalten und für die Nachwelt bewahrt zu werden.“

Sie selbst bedauere es sehr, dass auf dem 1870 gegründeten und 1892 erweiterten Nordfriedhof bei der Erneuerung der Außenmauer zahlreiche Grabstätten eingeebnet wurden. „Mit ihnen gingen leider viele Zeugnisse der Stadtgeschichte unwiederbringlich verloren.“

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