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Fantasy

Trotz roter Zahlen ein Erfolg

Zahlreiche Besucher kamen in Kostümen aufs FestivalFOTO: Ilona Henne

Cottbus. Die Cottbuser Fantasyhändler von Elbenwald ziehen Bilanz für ihre Festival-Premiere.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge haben die Cottbuser Fantasy-Experten von Elbenwald Bilanz für ihr erstes Festival gezogen. Normalerweise auf den Handel von Fanartikeln für Kinofilme, Serien und Computerspiele spezialisiert, hatten die Elbenwaldler Mitte August zu einer ganz neuen Art von Festival geladen. In der Lüneburger Heide hatten die Cottbuser drei Tage voller Musik, Workshops, Lesungen, Autogrammstunden, Filmvorführungen und allerlei Spielen organisiert. Selbst Hollywoodstars hatten die Elbenwaldler nach Deutschland gelockt. So schrieb sich beispielsweise Tom Felton, der Draco-Malfoy-Darsteller aus der Harry-Potter-Filmen die Finger am Autogrammstand wund und stand auch mit seiner Gitarre auf der Bühne. Auch Darsteller aus der Erfolgsserie Game of Thrones waren zu Gast.

Jetzt wurde in Cottbus Bilanz gezogen. Alexander Lapeta, einer von drei Elbenwald-Geschäftsführern: „Finanziell war das Festival eine Katastrophe für uns. In der Spitze hatten wir 4500 Besucher vor Ort.“ Gehofft hatte er auf 5000 bis 10 000 Fans. „Das ist aber völlig in Ordnung. Es war nicht unsere Absicht, mit dem Festival Geld zu verdienen. Wir wollten etwas ausprobieren. Und die Resonanz der Besucher und die Stimmung vor Ort haben gezeigt, dass das Konzept aufgegangen ist.“ So habe man viele Elemente ausprobiert und kombiniert, die es so zusammen noch nicht gegeben hat. Und das den Leuten im Vorfeld zu vermitteln, war eines der Hauptprobleme, gesteht Lapeta. „Wenn wir jemandem zehn Minuten lang erklären konnten, was wir da vorhaben, waren alle begeistert. Aber sonst wussten wir nicht so recht, wie wir das den Leuten vermitteln können.“

Auch so kann ein Festival sein. Andächtig lauschten die Besucher dem Pilsen Philharmonic Orchestra, das bekannte Filmmusiken spielte. FOTO: Ilona Henne
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