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Der Fokus auf den klassischen Fahrscheinverkauf in Cottbus habe auch viel mit der Altersstruktur der Fahrgäste zu tun, ergänzt Unternehmenssprecher Fischer. „Und man darf eines nicht vergessen, dass es zwar in Cottbus mit der Internetverbindung bestens klappt, aber ganz anders ist das beispielsweise in Bärenbrück.“ Solange in der Internet­infrastruktur nicht alle Funklöcher geschlossen seien, gingen die Menschen lieber auf Nummer sicher und kaufen die Fahrscheine beim Fahrer oder am Automaten.

Die Technologie sei zwar längst so weit vorangeschritten, dass Fahrgäste mit der richtigen App auf dem Handy beim bloßen Einsteigen automatisch ihren Fahrschein bezahlen. Aber da seien noch eine Menge ungeklärte Fragen in puncto Datenschutz. „Wir dürfen kein Bewegungsprofil erstellen“, betont Juliane Züge.

Solche juristischen Probleme gibt es an den Automaten nicht. Wann die elf zerdepperten Geräte – immerhin fast die Hälfte des Bestandes – wieder in Betrieb gehen, ist ungewiss. „Die Reparatur ist nicht das Problem“, erklärt Juliane Züge. „Sondern es ist die Lieferung der Bildschirme.“

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