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Randalierer im Fokus

Fall Bagenz: Weitere Spurenauswertung zu mutmaßlicher Vergewaltigung

Eine mutmaßliche Vergewaltigung und die Randale von Vermummten vor einer Ferieneinrichtung in Bagenz beschäftigen Staatsanwaltschaft und Amtsgericht Cottbus. FOTO: Michael Helbig/mih1

Cottbus/Bagenz. Die Auswertung von bei einer Funkzellen-Analyse neu gewonnenen Spuren zu einem mutmaßlichen Vergewaltigungsfall am Stausee in Bagenz dauern an. Inzwischen gibt es Durchsuchungsbeschlüsse gegen einige Männer.

Wie ist der Stand der Ermittlungen im Fall Bagenz?

Die Auswertung von Spuren, die bei einer Funkzellen-Analyse im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Vergewaltigung einer Frau am 3. April gewonnen wurden, seien aufwendig und bisher noch nicht abgeschlossen. Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus, Horst Nothbaum, auf Nachfrage der RUNDSCHAU. Der mutmaßliche Vorfall in Bagenz hatte für großen Wirbel gesorgt – als nach dem Bekanntwerden sowie Gerüchten und Falschmeldungen über eine angeblich getötete Frau und „mehrere Migranten als Tatverdächtige“ in sozialen Medien Vermummte vor einer Ferienanlage am Spremberger Stausee randaliert hatten. Mit Böllern und Schlagwerkzeugen ausgestattet und „Ausländer raus!“-Rufen hatten die Männer im Alter zwischen 18 und 26 Jahren am 10. April eine anwesende Schulklasse aus Frankfurt (Oder) verängstigt, die daraufhin ihre Ferien am Stausee abbrach.

Durchsuchungsbeschlüsse gegen vermummte Männer

Gegen die sieben bei ihrer Attacke vermummten Männer „erwirkte die Staatsanwaltschaft Cottbus im Zuge der Ermittlungen Durchsuchungsbeschlüsse, über die das Amtsgericht Cottbus entscheiden müsse“, erklärte Oberstaatsanwalt Nothbaum. Denn die Beschuldigten hätten Beschwerde gegen die Beschlüsse eingelegt. Jetzt ist das Gericht am Zuge.

(uf)
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