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Kultur

Musikalische Pralinenschachtel

Filmmusik gepaart mit Filmausschnitten und ein Abba-Abend begeisterten am Wochenende das Publikum auf dem Peitzer Hüttenwerksgelände. Immer mit dabei: die Vogtland Philharmonie. FOTO: Marion Hirche

Peitz. Zum 10. Mal „Sounds of Hollywood“ in Peitz mit „Abba-Tribute in Symphony“ als Verlängerung

„Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie, was man kriegt“, dieser berühmte Satz aus der Hollywood-Produktion „Forrest Gump“ von 1994 hätte auch als Überschrift für die 10. Auflage von „Sounds of Hollywood“ in Peitz gelten können. Vor allem der erste Teil dieses Satzes von Tom Hanks, der im Film als Hauptdarsteller auf einer Parkbank mit einer Konfektkiste in der Hand jedermann sein Leben erzählt, traf für das Konzert auf dem Hüttenwerksgelände auch in diesem Jahr zu.

Die Vogtland-Philharmonie, zum 10. Mal Partner dieses Konzertabends mit Filmuntermalung, und die Solisten sorgten wieder für „pralinen“hafte Unterhaltung. Die Männer und Frauen an den Instrumenten und die Sänger verstehen ihr „Handwerk“ und Dirigent Generalmusikdirektor Stefan Fraas führte sie auch dieses Jahr zu Höchstleistungen. Sympathisch und informativ seine Moderation und diesmal auch mit einem Blick hinter die Kulissen des Menschen Stefan Fraas: „Forrest Gump ist einer meiner Lieblingsfilme“.

Titel aus 20 Filmen, die zwischen 1933 und 2016 gedreht wurden, erklangen auf dem romantisch beleuchteten Areal. Zu den Höhepunkten des Abends gehörten „Story of my life“ aus „Alvin und die Chipmunks“ Der Österreicher Johannes Leonhard Pinter interpretierte den Song aus dem Streifenhörnchen-Animationsfilm überzeugend. Der 20 Jahre junge Mann wusste auch mit „Can’t stop the feeling“ aus dem Streifen „Trolls“ zu gefallen. Jasmin Graf, Tochter des Gitarristen der Gruppe „Karusell“, und der Sängerin Ute Graf glänzte im besten Tina-Turner-Stil genauso stimmgewaltig wie die Rocklady, mit „Proud lady“, der Titel, wo sie sich als Vorschlaghammer (Sledge Hammer) bezeichnet.

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