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Auf einem Bürgerdialog mit Ministerpräsident Dietmar Woidke sprach Reißner öffentlich über das Anliegen der Gruppe – und erntete mächtigen Gegenwind. „Ideologisierte grüne Klimaschwänzer“, so lautet der Vorwurf, der Jugendlichen wie Reißner oder Thunberg gemacht wird.

Cottbuser Schüler: Menschen in Cottbus klammern sich an die Kohle

„Cottbus ist dabei ein besonders schwieriges Pflaster“, weiß der Schüler. Ein Diskurs sei kaum möglich, die Menschen würden sich sehr stark an die Kohle klammern, so zumindest sein Eindruck. „Dabei sind unsere Forderungen ja gar nicht so radikal, wir wollen einfach nur eine sachliche Debatte führen können und Wege für den Klimaschutz ausloten.“

Die Heftigkeit der Anfeindungen hat nach den Einschätzungen der Schüler mehrere Ursachen.Der Generationenkonflikt: Die Älteren haben Angst vor einer plötzlich politisierten und starken Jugendbewegung. Die Lindner-Überheblichkeit: Erwachsene glauben, allein durch ihre Lebenserfahrung mehr über wirtschaftliche Zusammenhänge zu wissen und sprechen der Jugend die Fähigkeit zum Nachdenken ab. Diesen Gedanken hatte FDP-Chef Christian Lindner in die Debatte eingebracht. „Dabei finde ich es seltsam, dass Menschen über 60 darüber entscheiden, wie eine Zukunft aussehen wird, die wir Jugendlichen erleben – sie selbst aber nicht“, so der 16-Jährige.

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