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Interview mit Christian Schmidt

„Wer nichts weiß, kann keine Vorurteile abbauen“

Seit 2004 lernt Christian Schmidt Polnisch. Daraus ist für den Potsdamer Polizisten eine echte Leidenschaft  für das Nachbarland geworden, mit der er gern andere anstecken möchte. FOTO: Christian Schmidt

Cottbus. Der Vorsitzende der Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft – GdpN-Sasiedzi will Polen hierzulande bekannter machen.

Es ist nicht übertrieben, zu sagen: Polen ist seine Leidenschaft: Christian Schmidt (52) lässt das Land mit seinen Leuten nicht mehr los, seit er vor 14 Jahren anfing, Polnisch zu lernen. Vor fünf Jahren gründete er mit Gleichgesinnten einen Verein: die Gesellschaft für deutsch-polnische Nachbarschaft, kurz GdpN-Sasiedzi. Wobei Sasiedzi das polnische Wort für Nachbarn ist. Persönliche Begegnungen von Deutschen und Polen – das ist ihnen besonders wichtig. „Wir wollen Polen bekannter machen, den Leuten emotional näherbringen“, sagt Christian Schmidt.  Die RUNDSCHAU hat mit  ihm gesprochen, um mehr über ihn und seine Mitstreiter zu erfahren.

Herr Schmidt, wer sich für Polen interessiert und auf Facebook und Twitter  entsprechenden Vereinen, Stiftungen, Bildungseinrichtungen und  Polenkorrespondenten folgt, kommt  an den täglich vielen Posts von „GdpN-Sasiedzi“ nicht vorbei. Wie hat es angefangen, dieses Interesse für das Nachbarland?

Schmidt Das war ein langer Weg dahin. Ursprünglich hab’ ich  2004 mal mit einem Sprachkurs begonnen, den mir mein Arbeitgeber ermöglicht hat. Das ging nicht sehr lange, also habe ich privat weitergemacht. Auch wenn es mit der Sprache erst mal nicht so recht voranging. Ich wurde Mitglied bei einer deutsch-polnischen Gesellschaft und begann, auf Facebook Informationen über Polen zu veröffentlichen. Sinn der Sache ist es,  Deutschen mehr Informationen über Polen zur Verfügung zu stellen.

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