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Cottbus

Grundstückspreise in Cottbus steigen weiter

Mit Wohnungen lassen sich nach wie vor gute Renditen erzielen. FOTO: LR / Peggy Kompalla

Cottbus. Der Grundstücksmarktbericht 2018 zeigt dennoch eine Marktberuhigung, Grünflächen sinken im Preis.

Seit Dienstag ist der neue Grundstücksmarktbericht für die Stadt Cottbus online zugänglich. Vorgestellt wurde er von Hannes Tischer, stellvertretender Vorsitzender im Gutachterausschuss in der Stadt Cottbus. In den Bericht sind alle Kaufverträge des vergangenen Jahres bis zum Februar 2019 eingegangen. „Wir haben rund 700 Verträge berücksichtigt“, sagt Hannes Tischer, „das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr.“ Auch bei den Umsätzen gab es deutliche Rückgänge: Die Verkaufserlöse aus Grundstücks-, Flächen- und Baulandverkäufen sind um insgesamt 26 Prozent zurückgegangen. „Die Entwicklung entspricht dem Brandenburg-Trend“, sagt der Gutachter.

Insgesamt wurden in Cottbus im vergangenen Jahr 180 Baugenehmigungen erteilt, im Jahr 2017 waren es noch 230. „Wahrscheinlich wird das Bauland langsam knapp“, schätzt der Experte. Die Bodenpreise jedenfalls sind entsprechend gestiegen, liegen im Mittel zwischen 30 und 110 Euro (16 Prozent über dem Vorjahr).

Diese Durchschnittswerte geben aber nur einen groben Einblick in die tatsächliche Preisentwicklung. Während in Maiberg Grundstücke für acht Euro pro Quadratmeter zu haben waren, mussten Bauherren in Branitz oder an der Finsterwalder Straße deutlich tiefer in die Tasche greifen. „In Einzelfällen werden da schon mal 150 Euro aufgerufen“, sagt Tischer.

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