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Strittig

Historischer Verein wehrt sich gegen Vorwürfe

Peitz. Der Historische Verein zu Peitz kämpft um seinen guten Ruf – und kritisiert das Vorgehen von Bürgermeister Jörg Krakow (SPD). Der Bürgermeister hatte seine langjährige Mitgliedschaft im Verein nach heftigen Differenzen kurzfristig gekündigt und seinen Schritt öffentlich gemacht.

Als Reaktion darauf hat der Verein nun eine schriftliche Erklärung abgegeben. In dem Schreiben betont der Vorstand unter Leitung des Vereinschefs Christoph Malcherowitz, dass es sich bei den Vorgängen um „vereinsinterne Diskrepanzen“ gehandelt habe. Der Bürgermeister, der dem Verein als Privatperson angehört habe, sei zu einem Gespräch eingeladen worden, um diese Diskrepanzen aus der Welt zu räumen. Dass Krakow zu diesem Gespräch zwei Personen mitbringen wollte, sei nicht akzeptabel gewesen, da es sich bei den zu besprechenden Themen um Interna gehandelt habe.

Zudem kritisiert der Vorstand, dass Jörg Krakow die Auseinandersetzung öffentlich gemacht habe, indem er ein Schreiben des Vorstandes über einen breiten Vertreiler versandt hat. Adressaten waren der Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Schulze, die Grundschule, das Stadtarchiv Guben und 31 weitere Institutionen und Personen. Wie, so fragt der Verein, „steht es hier mit dem Datenschutz und der Privatsphäre?“

Ausgelöst wurde der Streit offenbar durch Unstimmigkeiten über Stadtführungen in Peitz.

(hil)
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