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Integration in Cottbus

Stadt führt Wohnungsführerschein ein

Um unnötigen Ärger in größeren Wohnkomplexen zu vermeiden, gibt es nun den Wohnungsführerschein der Stadt. FOTO: LR / Peggy Kompalla

Cottbus. Egal, ob Mülltrennung, Nachtruhe oder Hausordnung: In Wohnblöcken ist Streit oft vorprogrammiert. Die Teilnehmer der neuen Wohnungsführerscheins lernen, wie das eigenständige Wohnen funktioniert. In brenzligen Situationen hilft ein Deeskalationstraining.

Die korrekte Mülltrennung, das Einhalten von Ruhezeiten, Sauberkeit im Hausflur – gerade in größeren Wohnscheiben gibt es immer wieder Diskussionen um die geltenden Regeln des Zusammenlebens. Die Stadt bietet daher jetzt die Möglichkeit, einen Wohnungsführerschein abzulegen. Stadtsprecher Jan Gloßmann sagt: „Er soll Menschen fit machen für das eigenständige Wohnen.“

32 Teilnehmer am ersten Kurs

Das Angebot richtet sich an Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen noch nicht oder nicht mehr vertraut sind mit den Hauswirtschafts- und Lebensgewohnheiten in Deutschland. Das können Menschen mit Migrationsbiografie ebenso sein wie Jugendliche, die den ersten Schritt aus betreuten Wohnformen ins selbstständige Leben wagen. Auch Haftentlassene oder Menschen mit einem besonderen Bedarf an Hilfestellung können vom Wohnungsführerschein profitieren.

(hil)
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