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Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger, dessen Enkelkind auch die Kita in Tauer besucht, überreichte Malbücher und stellte fest: „Die Kita ist doppelt so alt wie unser Landkreis“. Die Peitzer Amtsdirektorin Elvira Hölzner hatte ein Buch mit Spielen im Gepäck. Sie gab ihrer Freude Ausdruck, dass gerade alle Kitas im Amt überquellen, dass in Drehnow die Einrichtung schon erweitert wurde und dass auch in Drachhausen eine Kapazitätsaufstockung ansteht: „So viele Kinder, das stand nicht in der Prognose, aber ich war damals schon optimistischer als die Studie über die Bevölkerungsentwicklung“.

Die Bürgermeisterin von Tauer, Karin Kallauke, erinnerte an die Geschichte der Einrichtung; „Wir brauchten einfach Möglichkeiten, die Kinder zu betreuen, damit auch die Frauen arbeiten gehen konnten und so wurde am 12. Juni 1968 die Einrichtung mit dem sehr modernen Gebäude eröffnet. 100 000 Mark kamen vom Rat des Bezirkes für den Bau und 140 000 Mark wurden noch durch Eigeninitiative drauf gelegt. Viele haben beim Bauen mitgeholfen.  Eigentlich waren für die Eröffnung 30 Plätze avisiert, aber es waren von Anfang an 38 Kinder. Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude mehrfach saniert und ist heute noch gut in Schuss. Insgesamt sind über 2000 Mädchen und Jungen hier groß geworden.“

Eines dieser Kinder war auch  Franziska Krüger aus Tauer. Heute geht ihr Sohn Fritz ins „Spatzennest“. Genau wie  die Mutti von Ben und Mia Cindy Welcher ist sie froh, dass es den Knirpsen hier so gut geht: „Die Kinder gehen oft raus, auch mal in den Wald, es ist einfach schön hier.“ Im letzten Jahr hat die Tauersche Kita das Kita-Gütesiegel bekommen. 

(jul)
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