ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Nach 22 Jahren wieder in Cottbus

Die Melodie gegen böse Träume

Königin von Schlummerland (Gesine Forberger) sorgt sich um die Träume von Schlafittchen (Mirjam Miesterfeld). Der König (Ulrich Schneider) reist deshalb sogar bis ans Ende der Welt. FOTO: Marlies Kross / Marlies Kross / Theaterfotografi

Cottbus. „Das Traumfresserchen“ zieht junges Premierenpublikum am Staatstheater in seinen Bann.

Die Zukunft des Staatstheaters Cottbus ist gesichert. Eine schöne Vorstellung, die das „Traumfresserchen“ am Freitag auslöst. Denn so viel jubelnde Kinder hat das Große Haus zu einer Premiere selten gesehen. Geschätztes Durchschnittsalter höchstens elf.

Bevor mit gemeinschaftlichem „Pscht“ das Licht ausgeht, gibt es erst einmal ein großes Kicherkonzert. Denn Prinzessin Schlafittchen tobt schon vorab ein bisschen auf der Bühne herum und schickt Luftballons in den Zuschauersaal.

Und auch, als dann das Singspiel von Wilfried Hiller nach Michael Endes Geschichte so richtig in Fahrt kommt, kann die Sopranistin Mirjam Miesterfeldt, die neu ins Ensemble gekommen ist, in der Rolle der neugierigen Prinzessin noch einmal die Kindheit so richtig durchleben. Wobei alle, Ensemble wie Opernchor, mit solch ansteckender Spiellust dabei sind, dass die Kinder förmlich mitgerissen werden und die ganze Zeit bei der Stange bleiben.

top