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Er selbst hat ebenfalls ein paar seiner Zeichnungen zur Verfügung gestellt. „Das hat mich zwar etwas Überwindung gekostet, aber mittlerweile finde ich es cool, dass auch meine Sachen dabei sind“, erklärt er. Die Leidenschaft zum Zeichnen hat er von seiner Schwester Anna Lena, die ebenfalls bei der Organisation der Ausstellung tatkräftig mitgeholfen hat. „Sie zeichnet schon lange und es sah immer toll aus, also wollte ich es auch mal ausprobieren“, sagt Philipp.

Doch es gibt am Freitagabend nicht nur etwas auf die Augen, sondern auch auf die Ohren. Vier Rapper wollen bei der Open-Mic-Nacht („Offenes Mikrofon“) auftreten und ihre Texte präsentieren. Auch den restlichen Abend über steht die Bühne jungen Musiktalenten offen, die sich spontan zu einem Auftritt hinreißen lassen. Worum genau es in den Liedern gehen wird, wissen auch die Organisatoren noch nicht. „Die Rapper wollten sich mal ausprobieren, weil sie sonst nicht so viel Gelegenheit bekommen, aufzutreten“, erklärt Martin Wenzel.

Als „erwachsener Betreuer“ des Projektes ist er von der Kreativität und Aufopferung der Jugendlichen begeistert. Idee, Namen, Werbung, Kunst und Musik stammt von ihnen, er selbst hat nur bürokratische Arbeit geleistet. „Es ist wichtig zu zeigen, dass die Jugend nicht nur rumgammelt, wie viele oft annehmen, sondern wirklich etwas auf dem Kasten hat“, sagt Martin Wenzel und Glad-House-Chefin Hendrikje Eger stimmt ihm zu: „Was die hier in kompletter Eigenregie auf die Beine gestellt haben, ist der Wahnsinn.“

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