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Bauhausjubiläum

Grand Tour der Moderne in Cottbus

Grand Tour der Moderne macht am Dieselkraftwerk Halt.Baustaatssekretärin Ines Jesse (2.v.l.) und der Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer Christian Keller (3.v.l.) haben am Mittwoch vor dem Brandenburgischen Landesmuseum für modern Kunst (Kunstmuseum Dieselkraftwerk) in Cottbus eine Informationsstele eingeweiht. Sie gibt Auskunft über die Architektur und Geschichte des in den Jahren 1927/28 errichteten Gebäudes. Es entstand nach den Plänen von Werner Issel, einem der bedeutendsten Industrie-Architekten der damaligen Zeit. Die Stele ist eine von fünf, die im Land Brandenburg anlässlich des Bauhausjubiläums 2019 im Rahmen der deutschlandweiten Kampagne „Grand Tour der Moderne“ aufgestellt worden sind. Bundesweit sind es eit 2009 etwa 100. Die Stelen wurden von den Ministerien für Infrastruktur und Kultur mit 11.900 bzw. 7500 Euro unterstützt..„Die Stelen sind vor fünf Gebäuden im Land Brandenburg errichtet worden, die die Aufmerksamkeit auf qualitätsvolle Bauten aus der Weimarer Republik auch im Land Brandenburg lenken. Zugleich wird klar, welchen hohen Wert zeitlos schöne Architektur für die Gestaltung unserer Städte hat. Ich wünsche mir, dass die Planerinnen und Planer der Gebäude von heute sich an diesen Vorbildern orientieren,“ sagte Staatssekretärin Ines Jesse..„Trotz schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse war es in der Weimarer Republik möglich, Architekturqualität zu schaffen, die deutschlandweit und auch international einen hohen Stellenwert hat. Brandenburg war oft das Experimentierfeld für Bauaufgaben und Ideen. Die Qualität der Bauten dieser Zeit stellt den hohen Anspruch der Bauherren, der Architekten und letztendlich auch der Gesellschaft an die gebaute Umwelt dar – ein Anspruch, der auch heute umzusetzen ist,“ erläuterte der Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer Christian Keller..Die „Grand Tour der Moderne“ verbindet 100 bedeutende und zugängliche Gebäude, die zwischen 1900 un FOTO: Michael Helbig

Cottbus. (mih) Baustaatssekretärin Ines Jesse (l.) und der Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer Christian Keller haben am Mittwoch vor dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus im Beisein von Museumsdirektorin Ulrike Kremeier eine Informationsstele eingeweiht.

Sie gibt Auskunft über die Architekturgeschichte des 1927/28 errichteten Gebäudes. Es entstand nach den Plänen von Werner Issel. Die Stele ist eine von fünf, die im Land anlässlich des Bauhausjubiläums in der deutschlandweiten Kampagne „Grand Tour der Moderne“ aufgestellt worden sind. ⇥Foto: Michael. Helbig

Grand Tour der Moderne macht am Dieselkraftwerk Halt.Baustaatssekretärin Ines Jesse (2.v.l.) und der Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer Christian Keller (3.v.l.) haben am Mittwoch vor dem Brandenburgischen Landesmuseum für modern Kunst (Kunstmuseum Dieselkraftwerk) in Cottbus eine Informationsstele eingeweiht. Sie gibt Auskunft über die Architektur und Geschichte des in den Jahren 1927/28 errichteten Gebäudes. Es entstand nach den Plänen von Werner Issel, einem der bedeutendsten Industrie-Architekten der damaligen Zeit. Die Stele ist eine von fünf, die im Land Brandenburg anlässlich des Bauhausjubiläums 2019 im Rahmen der deutschlandweiten Kampagne „Grand Tour der Moderne“ aufgestellt worden sind. Bundesweit sind es eit 2009 etwa 100. Die Stelen wurden von den Ministerien für Infrastruktur und Kultur mit 11.900 bzw. 7500 Euro unterstützt..„Die Stelen sind vor fünf Gebäuden im Land Brandenburg errichtet worden, die die Aufmerksamkeit auf qualitätsvolle Bauten aus der Weimarer Republik auch im Land Brandenburg lenken. Zugleich wird klar, welchen hohen Wert zeitlos schöne Architektur für die Gestaltung unserer Städte hat. Ich wünsche mir, dass die Planerinnen und Planer der Gebäude von heute sich an diesen Vorbildern orientieren,“ sagte Staatssekretärin Ines Jesse..„Trotz schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse war es in der Weimarer Republik möglich, Architekturqualität zu schaffen, die deutschlandweit und auch international einen hohen Stellenwert hat. Brandenburg war oft das Experimentierfeld für Bauaufgaben und Ideen. Die Qualität der Bauten dieser Zeit stellt den hohen Anspruch der Bauherren, der Architekten und letztendlich auch der Gesellschaft an die gebaute Umwelt dar – ein Anspruch, der auch heute umzusetzen ist,“ erläuterte der Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer Christian Keller..Die „Grand Tour der Moderne“ verbindet 100 bedeutende und zugängliche Gebäude, die zwischen 1900 un FOTO: Michael Helbig
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