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Einblicke in kreative Seite der Lausitzer

Lodka plant schon Ausstellungen für 2021

Milena Stock begrüßt Dr. Evelyn Mühlberg-Seck zur Vernissage ihrer Ausstellung unter dem Titel „Damals – Erinnerungen an Malstunden und Pleinairs mit Gerhard Knabe“ Zeichnungen, Aquarelle und Pastelle im Wendischen Haus in Cottbus. . FOTO: Archiv Lodka/Werner Brummack

Cottbus . Die Sorbische Kulturinformation „Lodka“ fördert die Auseinandersetzung mit dem sorbischen/wendischen Leben und lässt in Cottbus seit mehr als 25 Jahren auch Laienkünstler ihre Sichtweise darauf zeigen. Das macht das Wendische Haus in Cottbus zur begehrten Adresse.

„Das ist ja schön, das muss ich unbedingt meiner Bekannten zeigen“, sagt eine Besucherin, die eher zufällig in das Wendische Haus am Schillerplatz gekommen ist und sich bei der Gelegenheit auch die Ausstellung im Obergeschoss angesehen hat. Dort hatte die lange Jahre in Cottbus praktizierende Fachärztin für Gastroenterologie und Internistin Dr. Evelyn Mühlberg Seck unter dem Titel „Damals – Erinnerungen an Malstunden und Pleinairs mit Gerhard Knabe“ Zeichnungen, Aquarelle und Pastelle mit sorbisch-wendische Motiven ausgestellt. Eine andere  Ausstellung im Wendischen Haus widmet sich den Ergebnisse eines Fotografie-Workshops der Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur. Unter dem Titel „Fontane wieder im Spreewald“ wird mit Entdeckungen in Burg und Lübbenau bekannt gemacht.

Wer kommt in die Aussteller-Auswahl?

Das sind wichtige Schlüssel, die die Tür zu einer der begehrten Laienkunst-Ausstellungen im Wendischen Haus öffnen, sagt Milena Stock. „Die Arbeiten und Exponate müssen einen Bezug zur sorbisch-wendischen Kultur, zur Geschichte und zur Region haben. Oder die Künstler kommen aus dem slawischen Sprachraum oder haben selbst sorbische Wurzeln, oder sie zeigen Arbeiten aus Pleinairs, die hier entstanden sind oder einen Bezug zum Sorbischen/Wendischen haben“, erklärt die Leiterin der Sorbischen Kulturinformation „Lodka“. Sie bereitet inzwischen schon die Ausstellungen für das Jahr 2021 vor. „Mittlerweile ist es sehr begehrt, bei uns auszustellen. Die Warteliste ist lang. Auch beim Publikum haben unsere Ausstellungen einen Stand. Das höre ich immer wieder von Besuchern, von denen viele längst Stammgäste sind.“

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