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Lesung im Dieselkraftwerk

Esther Esche liest aus „Der Garten des Blinden“

Esther Esche liest am Dienstag im Dieselkraftwerk. FOTO: Jeanne Degraa

Cottbus. „Literatur & Debatte“ widmet sich im Dieselkraftwerk den Folgen der Terrorangriffe vom 9. September 2001.

Aus dem Roman von Nadeem Aslam „Der Garten des Blinden“ liest die Berliner Theater- und Filmschauspielerin Esther Esche am nächsten Dienstag, 11. September, im Cottbuser Dieselkraftwerk des Landesmuseums. Die Veranstaltungsreihe „Literatur & Debatte“ geht im September erneut aktuellen gesellschaftlichen Fragen nach. Literarisch Interessierte sind zum Zuhören und nach der Lesung in einer zwanglosen Gesprächsrunde eingeladen, sich über die im literarischen Kontext stehenden Themen auszutauschen.

„Der Garten des Blinden“ des pakistanisch-britischen Schriftstellers Nadeem Aslam nähert sich den Ereignissen des 11. Septembers 2001 und seinen Folgen aus der Perspektive eines jungen Pakistani. Die Geschichte spielt größtenteils in der pakistanischen Provinz während der ersten Monate nach dem 11. September. Der 2013 zunächst auf Englisch erschienene Text konzentriert sich auf die im großen Machtgefüge des Weltgeschehens unsichtbaren kleinen Schicksale und schildert den Einfluss des Krieges in Afghanistan auf den Alltag im Nachbarland Pakistan.

Der 11. September 2001 löst in den Köpfen der Menschen noch immer Schrecken aus. Die einstürzenden Twin Towers von New York  haben sich in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Was folgte, war der weltweite Krieg gegen den Terror im Namen freiheitlich-demokratischer Werte. Dies ist die Geschichte, wie wir sie aus unserer westlichen Sicht kennen. Nach der Lesung wird über die Folgen der Terrorangriffe von 9/11 auf die Menschen in Orient und Okzident, die Radikalisierung des Islams im mittleren Osten und über die Unmenschlichkeit von Gewalt und Terror diskutiert.

(red/pos)
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