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Am Staatstheater

Mozart und Jazz am Steinway in Cottbus

Pianist Markus Becker zeigt in Cottbus verschiedene Facetten seines Könnens. FOTO: Irène Zande

Cottbus. Der international renommierte Pianist Markus Becker spielt im 5. Philharmonischen Konzert des Staatstheaters Mozarts Klavierkonzert Nr. 27 und anschließend swingenden Jazz.

Ein ungewöhnliches Konzerterlebnis erwartet am Freitag- und Sonntagabend Musikfreunde aus Cottbus und der Region. Zum ersten Mal gibt es im Zusammenspiel mit dem sinfonischen Konzert eine Jazz-Session.

„Wird das gut gehen?“, fragt sich der geneigte Konzertgänger. Klangexperimente von jungen zeitgenössischen Komponisten gehören ja längst auf den Programmzettel in Cottbus. Doch diesmal wird innerhalb eines Abends das Genre gewechselt. Markus Becker, ein ausgewiesener und preisgekrönter Interpret der klassischen Klavierliteratur von Bach bis Rihm und speziell der Kammermusik zugewandt, wandelt auch auf Jazz-Pfaden. Gern begeistert er das Publikum mit Zugaben wie „Spain“ von Chick Corea.

Das ist keine Attitüde, das kommt nicht von ungefähr. „Ich habe mich dem Klavier als Kind improvisierend genähert“, erzählt Markus Becker. Zufälle haben diese Entwicklung ermöglicht. So stand in seinem Elternhaus ein Instrument, zu dem er schon als Dreijähriger freien Zugang hatte. Er sang im Chor, spielte in Schülerbands. Er habe die Musik wie eine zweite Muttersprache gepflegt, sagt er. Kamen die prägenden Erfahrungen zum Anfang von Jazz und Rock, von Theatermusiken, änderte sich der Schwerpunkt mit Beginn seines Klavierstudiums in Hannover. Er konzentrierte sich bald auf Kammermusik.

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