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Musik

Sorbischer Jazz, Weltmusik und eine glockenhelle Stimme

Lena Hauptmann hat inzwischen eine große Fangemeinde zwischen Berlin, Cottbus und Leipzig. FOTO: Hauptmann Lena

Cottbus . Lena Hauptmann spielt mit unterschiedlichen Genres und begeistert ihre Fans.

Eigentlich ist es nur ein Lachen. Doch wer es hört, der ahnt, welche stimmliche Kraft sich aus diesem Lachen heraus entfalten kann. Die Cottbuserin Lena Hauptmann (22) ist dabei, sich eine Zukunft als Jazzsängerin aufzubauen. „Ich weiß, dass das ein unsicherer Weg ist“, sagt sie. „Aber ich muss ihn einfach gehen, wenn ich authentisch bleiben will.“

Schon früh hat Lena Hauptmann sich für die Musik entschieden. „Mit 12 oder 13 war klar, dass ich sie zu meinem Beruf machen will“, sagt sie. Am Konservatorium konnte sie bei Marianne Baer lernen, was es heißt, dem Jazz eine Seele zu geben, Roland Zebe brachte ihr bei, wie sie sich über das Klavier ausdrücken kann.

Nach dem Abitur bewarb sich die Cottbuserin deutschlandweit bei verschiedenen Hochschulen, ergatterte einen von zwei Studienplätzen   an der renommierten Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Eine riesige Bestätigung – und den Eltern eine Beruhigung. „Sie haben mir zwar alle Freiheiten gelassen“, erzählt die junge Studentin. „Bedingung aber war, dass ich die Schule gut abschließe und an eine staatliche Hochschule gehe.“

(hil)
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