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Gericht

Vergleich im Kündigungsstreit am Staatstheater Cottbus

Cottbus. Der Streit um die Kündigung des Generalmusikdirektors Evan Alexis Christ am Staatstheater Cottbus ist beendet.

Wie die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) am Donnerstag mitteilte, einigte sie sich mit Evan Alexis Christ auf die Beendigung seines Vertragsverhältnisses zum 31. Juli 2018. Über den Inhalt des getroffenen Vergleichs wurde Stillschweigen vereinbart. Die Stiftung und die Leitung des Staatstheaters Cottbus hoben hervor, dass viel beachtete musikalische Höhepunkte in Evan Christs zehnjähriger künstlerischer Tätigkeit am Mehrspartenhaus erreicht wurden. „Wir sind sehr froh, eine außergerichtliche Einigung erreicht zu haben. So können wir uns auf die Zukunft konzentrieren“, sagte Interimsintendant René Serge Mund.

Der Kündigung des Generalmusikdirektors waren massive Vorwürfe aus dem Ensemble zu seinem Führungsstil vorausgegangen, die zu einer Krise am Staatstheater und zum Rücktritt des Intendanten geführt hatten. Gegen die Kündigung hatte sich Evan Christ zunächst gewehrt. Ein Gütetermin am Cottbuser Arbeitsgericht im Juli scheiterte. Volker Schenck, Vorsitzender des künstlerischen Personalrates, begrüßt die Einigung: „Nun kann sich das Ensemble in Ruhe neuen Herausforderungen stellen, unbelastet von alten Konflikten“, sagte er der RUNDSCHAU. Die Kulturministerin habe in der Vollversammlung zugesichert, dass die Kosten nicht zulasten des Staatstheaters gehen.

Bis Ende des Monats läuft die Bewerbungsfrist für einen neuen Generalmusikdirektor. Rund 50 Bewerbungen sind bereits eingegangen.

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