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Neue Führungsspitze gesucht

Wer soll am Cottbuser Staatstheater künftig den Ton angeben?

Das Staatstheater Cottbus will wieder zurück zu altem Glanz und neue Leuchtpunkte setzen. FOTO: Frank Hilbert

Cottbus. Zeit der Wünsche. Zum Jahreswechsel hörte sich die Lausitzer Rundschau um und fragte: Was erwarten die Mitarbeiter des Cottbuser Staatstheaters von einer neuen Führungsspitze?

Gekracht hat es 2018 mehr als genug am Staatstheater Cottbus. Zum Jahreswechsel haben wieder die Wunderkerzen die Oberhand gewonnen. Noch aber ist nicht geklärt: Wer soll hier künftig den Ton angeben? Die RUNDSCHAU wollte deshalb wissen: Auf welche Kompetenzen wird bei der Suche von Generalmusikdirektor und Intendant besonderen Wert gelegt?

René Serge Mund, er hat seit dem 1. August einen Zwei-Jahres-Vertrag als Intendant und Geschäftsführender Direktor, ist von der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus -– Frankfurt (Oder) mit der Suche beauftragt worden. Er ist auch Mitglied der achtköpfigen Findungskommission: „Es ist kaum damit zu rechnen, dass wir in der nächsten Spielzeit schon einen neuen Intendanten haben werden. Ich gehe von der übernächsten Spielzeit aus“, sagt er.

Rund 35 Bewerbungen für den Intendantenposten sind bisher eingegangen. Zwar ist die Bewerbungsfrist schon abgelaufen, aber die Zahl könne durchaus noch weiter wachsen. Die Kriterien sind klar definiert: „Der neue Intendant wird aus dem Musiktheater kommen und soll zugleich Operndirektor werden“, sagt Serge Mund: „Ich setze zudem auf einen Teamplayer, der den Sparten Entfaltungsspielraum lässt und Interesse für Mehrspartenprojekte hat“, fügt er hinzu.

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