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„Lausitzer Quartiere oder Der Russe im Keller”

„Lausitzen“ – Gastspiel aus Bautzen am Staatstheater

Probenszene am Deutsch-Sorbischen Volkstheater. Foto: Uwe Soeder FOTO: Uwe Soeder

Cottbus/Bautzen. () Beim Wettbewerb „Lausitzen 2017” suchten das Theater Bautzen, das Staatstheater Cottbus und die Neue Bühne Senftenberg erstmals nach einem Stück, das sich auf überzeugende literarische Weise mit der Lausitz, ihrer Geschichte und ihren Geschichten beschäftigt.

Der Leipziger Ralph Oehme gewann den Wettbewerb; im März 2018 feierte sein Schauspiel „Lausitzer Quartiere oder Der Russe im Keller” in Bautzen Uraufführung. An drei Abenden ist die Bautzener Inszenierung jetzt im Cottbuser Großen Haus zu erleben. Regie führte Lutz Hillmann, Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen. Das Stück gleicht einem historischen Bilderbogen, der wichtige Zäsuren in der Lausitzer Geschichte spiegelt: die Jahre 1815/16, 1918, 1945 und 1990. Im Zentrum steht über die Jahrhunderte hinweg eine dreiköpfige Lausitzer Weberfamilie, zu der sich ein sorbischer Bräutigam und ein Russe gesellen. Mit und neben ihnen tritt die märchenhafte Gestalt des Wassermannes auf, die als mythologisches Element in die Handlung einführt und sie mit Wort und Note kommentiert.

Vorstellungen: 28. März, 13. April und 24. Mai im Großen Haus des Staatstheaters

Probenszene am Deutsch-Sorbisches Volkstheater. Foto: Uwe Soeder FOTO: Uwe Soeder
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