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Theatertreff

Wie weiter am Cottbuser Staatstheater? 

Intendant René Serge Mund stellt sich im Theatertreff, einer Reihe des Theaterfördervereins, in der Kammerbühne des Staatstheaters den Fragen von Moderator Hellmuth Henneberg (l.) und Publikum.FOTO: Michael Helbig

Cottbus. René Serge Mund spricht über seinen Werdegang, Bewerbungen für die Führungsriege und übt sich in der Diplomatie des Schweigens.

Was lässt René Serge Mund nicht los, dass er zum dritten Mal am Staatstheater Cottbus angeheuert hat? im vergangenen Sommer sogar als Kapitän und Steuermann bei stürmischem Wellengang? Nicht nur auf diese Frage werden beim Theatertreff, zu dem am Montag der Theaterförderverein eingeladen hat, Antworten erhofft. Der 70-jährige Hoffnungsträger muss Fragen beantworten, die sich unter seiner Leitung vielleicht nie gestellt hätten.

Zunächst aber plaudert er mit Moderator Hellmuth Henneberg über Malta, wo er geboren wurde. Kaum 20, zog er nach Deutschland: „Schon als Kind war mir die Insel zu klein“, lacht er und gibt ein paar Worte in seiner maltesischen Muttersprache zum Besten. Seine Eltern waren mit Theaterleuten aus Deutschland befreundet, die ihn dort adoptierten. Und so kam er rechtmäßig in den Genuss, zwei Elternpaare zu haben, was auch seinen Doppelnamen erklärt: Serge aus Malta, Mund aus Deutschland.

Nach der Banklehre studierte er Ökonomie und Volkswirtschaft, was nützlich wurde, als auch im kleinen Tourneetheater der Familie Mund eine Krise ausbrach. Er studierte Theaterwissenschaften in Berlin, wo er an der Freien Universität Berlin auch über Währungstheorien promovierte. In Brüssel arbeitete er bei der Europäischen Union als Volkswirt und in Washington D.C. beim Internationalen Währungsfonds.

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