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Eisenablagerungen

Wasserlos durch die Nacht

Die LWG spült regelmäßig Trinkwasserhauptleitungen, wie hier in Sandow. Ab 14. Oktober steht nun der Bereich Cottbus-Mitte auf dem Plan. FOTO: LWG

Cottbus. Die LWG spült Leitungen in Mitte. 14 000 Cottbuser müssen sich darauf einrichten.

„Das ist schon eine Hausnummer“, sagt Jonas Krause, Technischer Leiter der Lausitzer Wasser GmbH (LWG). Genau genommen sind es Hunderte Hausnummern. Die LWG startet am Sonntagabend mit der Spülung der Trinkwasserleitungen im Stadtteil Mitte. Rund 180 Gewerbekunden, 14 000 Einwohner sind betroffen – und das im wörtlichen Sinne. Denn an den Bewohnern des Stadtteils werden die Arbeiten nicht spurlos vorbeigehen. Man solle während der Spülung möglichst auf Wasserentnahmen verzichten, sagt Krause, keine Wasch- oder Spülmaschinen betreiben. Die nämlich könnten bei Druckabfall schaden nehmen. Wenn möglich, rät der Technische Leiter, sollen Wasservorräte bereitgestellt werden.

Eine Herausforderung, denn die Arbeiten der LWG dauern bis zum 26. Oktober. Das allerdings heißt nicht, dass die Stadtmitte-Bewohner für zwölf Tage ganz auf den Trockenen sitzen. Die LWG wird die Arbeiten nachts durchführen, sagt Krause, genauer: in der Zeit von 22 Uhr bis fünf Uhr morgens. Tagsüber sei die Wasserversorgung uneingeschränkt, sagt Krause.

Eine Herausforderung ist die großflächige Trinkwasserspülung auch für die LWG: „Im betreffenden Gebiet befinden sich zahlreiche Arztpraxen, Kindereinrichtungen, Alten- und Pflegeheime, Restaurants, Bäcker, für die eine hohe Qualität des Trinkwasser eine besondere Bedeutung hat“, sagt Krause. Deshalb seien im Vorfeld unter anderem 130 wassertechnische Anlagen wie Hydranten und Absperreinrichtungen von der LWG geprüft worden, damit gewährleistet sei, dass die Spülung schnell und reibungslos verlaufen könne. Vier LWG-Mitarbeiter sind während der Zeit der Rohrspülungen ständig im Einsatz, um die Arbeiten zu überwachen und bei Problemen schnell reagieren zu können.

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