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Konsequenzen nach Grabscherei bei einer Party

Cottbus bereitet Abschiebung von Pakistaner vor

Symbolbild: Bescheid des Bundesamtes für Migration.FOTO: LR / Hilscher Andrea

Cottbus. Nach Übergriffen auf einer Ü-30-Party und Bedrohung von Polizisten wurde der Täter festgenommen und sitzt seitdem in Haft.

Ein 23-jähriger Mann aus Pakistan sitzt seit Oktober in Haft: Auf einer Ü-30 Party in der Cottbuser Stadthalle soll er zwei Frauen unsittlich berührt haben. Zudem, so der Vorwurf, hatte er Polizisten massiv bedroht. Parallel zu der juristischen Verfolgung arbeitet die Ausländerbehörde Cottbus/Spree-Neiße seit Monaten mit Hochdruck an der Abschiebung des Mannes.

Im Zuständigkeitsbereich der Ausländerbehörde leben derzeit 12 429 Ausländer – 8739 in Cottbus, 3690 in Spree-Neiße. Das entspricht einer Quote von 8,7 Prozent.

„Unter diesen Menschen sind EU-Ausländer, Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg, Ehepartner von Deutschen, Mitarbeiter im Klinikum und eben auch Flüchtlinge“, sagt Carsten Konzack, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, in dem die Ausländerbehörde angesiedelt ist.

(hil)
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