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„Nacht der kreativen Köpfe” endet mit Besucherrekord

Die FHL bot z.B. Experimente zum Nachweis von CO2 im Atem.FOTO: Tub

Cottbus. Die "Nacht der kreativen Köpfe" ist am frühen Sonntagmorgen mit einem neuen Besucherrekord zu Ende gegeanden. "Genau 4197 Gäste haben die Angebote genutzt", sagte Rathaussprecher Wieland Eschenburg. "Das sind gut 500 mehr als im Vorjahr."

Belebte Straßen und Menschentrauben in hell erleuchteten Bildungseinrichtungen und Unternehmen, dazu ein gut funktionierender Shuttleverkehr. Cottbus war in der Nacht vom Samstag zum Sonntag in Bewegung. Den Auftakt hatte die Deutschlandpremiere des mit Elektroenergie betriebenen Audi A1 e-tron im Autohaus Schulze gegeben. Laut Mitinhaber Matthias Schulze war dies „eine Referenz an die Energieregion Cottbus“.

Fürst Pückler brachte das Kunststück fertig, nicht nur im Shuttlebus, sondern zeitgleich im Carl-Thiem-Klinikum zu erscheinen, wo er vom Begründer der Unfallchirurgie behandelt wurde. Carl Thiems Traum, Krankheiten diagnostizieren zu können, die noch keine sind, macht der moderne Mehrzeilencomputertomograph wahr, dessen eindrucksvolle Schnittbilder die Gäste im Empfangsgebäude des Klinikums betrachten konnten.Video-Nachrichten zum Artikel bc_widget_single({'token':'Yv5Hi9hkfha42V_EyX-LerBxuXGTwWeLQ1A2Qf6PrK0.', 'width':450, 'postfix':'', 'videoIds':[638781730001], 'dir': 'http://www.lr-online.de/mediacenter/videos/', 'playerIds':[21313753001]});Was geschieht, wenn eine E-Lok zur Fußpflege muss, erlebten die Besucher in den Werkstätten der Deutschen Bahn Regio. „Die Leute haben mir Löcher in den Bauch gefragt“, gab Bediener Detlef Pöschk zu, während er den Prozess überwachte, bei dem der Drehmeißel Radsätzen ein neues Profil verpasst.

Die Stadt- und Regionalbibliothek hatte sich in eine Bücherburg verwandelt. Die zahlreichen Besucher nutzten nicht nur die Möglichkeit einer Schnupper-Mitgliedschaft, sondern begegneten fahrenden Musikanten oder ließen sich von Susi Bartha die Karten legen. Während die Kinder auf der Märcheninsel dem kleinen Muck lauschten, zogen sich die Erwachsenen zu ganz anderen Märchen ins verbotene Zimmer zurück.Besucher äußern sich begeistert über das vielfältige Angebot

Annett Schulz aus Müschen mit ihren Töchtern Lea (10) und Vanessa (13): Wir waren in der Stadt- und Regionalbibliothek, in der Bundesbankfiliale und in der Hochschule Lausitz und haben viele interessante Dinge erlebt. Für meine Töchter Lea und Vanessa war das sehr lehrreich. Ich finde besonders gut, dass der Termin in den Herbstferien lag.

Doris Glowna, Aufnahmeleiter für Inventuren der DB Regio: Fürst Pückler und Lucie waren im Shuttle-Bus mit dabei. Und ich bin sicher, dass dem Fürsten sehr gefallen hätte, was die Nacht der kreativen Köpfe zu bieten hatte. Die bunte Mischung ist die größte Stärke. Interessantes quer Beet an 20 Orten – da konnte jeder Neues erfahren.

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