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Neujahrsempfang

Schul- und Bahnfrust in Kolkwitz

Rund 100 Vertreter aus Wirtschaft und Politik trafen sich zum Neujahrsempfang der Großgemeinde Kolkwitz. FOTO: Marion Hirche

Kolkwitz. Vertreter aus Wirtschaft und Politik trafen sich zum Neujahrsempfang im Kolkwitz Center.

Es knisterte in der Luft des Kolkwitz Centers. Bürgermeister Fritz Handrow hatte Vertreter von  Wirtschaft, Politik und wichtigen Einrichtungen zum Neujahrsempfang eingeladen. In allen Köpfen schwirrte das neueste Ärgernis in Kolkwitz herum: Die Absage des Ministeriums aus Potsdam für die Eröffnung einer weiterführenden Schule zum Schuljahr 2018/2019. „Seit vier Jahren ackern wir für diese Schule und jetzt wird gesagt, es ist nicht zu schaffen bis zum Schuljahresbeginn. Diese vermurkste Bildungspolitik ist wohl deutschlandweit einmalig“, wetterte Gemeindevertretervorsteher Hans-Georg Zubiks (CDU) gleich in seiner Begrüßungsansprache.

Das Thema zog sich dann durch die ganze Veranstaltung. Bürgermeister Fritz Handrow (CDU) zeichnete in seiner Rede noch einmal alle Entwicklungen zum Schulbeschluss nach, machte dabei  klar, dass sich alle bis auf eine Fraktion des Kreistages für Kolkwitz ausgesprochen haben und stellte deshalb die Frage: „Geht es hier nur noch um Macht und Parteibuch?“ Spree-Neiße Landrat Harald Altekrüger (ebenfalls CDU) versprach in seinen Grußworten: „Wir kämpfen weiter für die Kolkwitzer Schule, sodass sie dann 2019/2020 eröffnet werden kann.“

In einem weiteren Punkt gibt es bei den Kolkwitzern Frust: Nach wie vor wird der Bahnhaltepunkt  fast überhaupt nicht bedient. Auch hier soll weiter protestiert werden.

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